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    <title>aus der Welt des Rechts und auch mal ganz weit daneben.</title>
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    <description>Wissenswertes, Neuigkeiten, vielleicht sogar skurriles aus dem anwaltlichen Alltag...</description>
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      <title>aus der Welt des Rechts und auch mal ganz weit daneben.</title>
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      <title>Vmax...</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/vmax</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...oder:  Überholverbot!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind grell und bunt. Sie sind laut und unverschämt. Sie haben keine Ahnung von dem, was sie da tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sie sind ÜBERALL.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn es danach klingen mag. Hausverwaltungen sind gerade nicht gemeint (auch wenn man sich über die so wunderbar aufregen kann).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht um ein anderes Phänomen der jüngeren Geschichte. Offenbar ähnlicher Menschenschlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht also um Fahrräder mit Batterie. Und um diejenigen, die sich da drauf setzen. Um „Sport“ zu treiben. Oder wenigstens, um es zu behaupten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Frage. Das geht auch alles ganz anders. Der Beitrag gibt lediglich die Klischees wieder, die sich über die letzten Monate und Jahre in meinem Kopf gebildet haben. Gelegentlich werden sie bestätigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie machen also Sport. Sagen sie. Sie rechtfertigen - wohl auch vor sich selbst - so ihre Besuche im Biergarten (4 km Hinfahrt). Oder im Café (5 km). Zu Kaffee (Kännchen) und Kuchen. Bevor sie ihr Sportgerät gekauft haben, bekamen sie schon feuchte Hände und Atemnot, wenn sie ein Fahrrad nur angesehen haben. Haben es daher ihr Leben lang erfolgreich vermieden, diese Dinger anzufassen. Oder gar, sie zu benutzen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Kauf des Akkurades allerdings. Da haben sie richtig zugeschlagen. Nicht irgendwas durfte es sein. In einer Fachsendung (Galileo, Explosiv oder ähnlich kompetent) haben sie gesehen, dass der ambitionierte eBiker sich nicht mit Billigware zufrieden geben sollte. Und ambitioniert sind sie ja wohl! Ab zweitausendeuro geht’s da erst los. Das war dann - neben der Farbe - auch das einzige Kriterium, welches sie ihrer Auswahl zu Grunde gelegt haben. Mindestens ne zwei sollte ganz vorne auf dem Preisschild stehen. Der Rest... unwichtig. Gangschaltung, Rahmen, Bremsen. Sind doch sowieso dabei. Fachkundig beraten („brauchen Sie unbedingt!“) haben sie sich weiter ausgestattet. Mit allerlei überlebenswichtigem Zeug (da hatte der geschickte Verkäufer allerdings in einem genuschelten Halbsatz versteckt, dass das eher für eine Alpenquerung zutrifft). Funktionswäsche, -unterwäsche, -socken. Zum Schweißtabtransport. Wind- und wetterfest. Und wegen der Farbgebung auch aus dem Weltall erkennbar. Und unter einer Schneelawine ortbar. Zur Erklärung des Verkaufsgenies haben sie (Galileo, Explosiv etc.) wissend genickt und Schlüsselworte wiederholt („aerodynamisch“, „ausgewogene Geometrie“). Dann noch schnell einen Jahresvorrat an Energieriegeln (Power-Bar) und Hochleistungssportgetränke („It's got Electrolytes!“) und ab geht das ins gesunde Leben. Sie sehen sich schon bald durchtrainiert und bereit für den nächsten IronMan. Ohne allzuviel dafür tun zu müssen. Nur ab und an in den Biergarten… 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fahrradfahren können sie allerdings nicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - (Einschub) 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was nun folgt, ist eine rein subjektive (also noch mehr), vorurteilsbehaftete und vollkommen klischeeüberladene, mit irgendeiner objektiven Wirklichkeit sicherlich nicht in Einklang zu bringende Idee einer Erklärung für eine von mir zuletzt beobachtete und am eigenen Leib erfahrene Situation. Niemand sonst hat jemals etwas Vergleichbares gesehen oder auch nur von einer ähnlichen Begebenheit gehört:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Begegnung mit so einer Elektrosportlerin brachte mich bei meiner Weiterfahrt (Rad ohne Batterie) ins Grübeln darüber, was es da für mögliche Hintergründe geben könnte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass auch dort, also beim Radfahren (vom Rad gefahren werden) einige Regeln beachtet werden sollten, wissen sie nicht. Es interessiert sie auch nicht. Sie wollen jetzt Sport machen. Wer im Weg ist, wird zur Seite geschrien. Bremsen, ausweichen. Machen sie nicht, beherrschen sie nicht. Sie fühlen sich im Recht. Wie es auch Vati (Kosename für ihren Mann, seit sie sich den Mops angeschafft haben) tut, wenn er verkehrserzieherisch die linke Autobahnspur blockiert. Sein! (nur er darf ihn fahren) VW Golf Variant, 2-Liter-Turbodiesel (F*ck you Greta!-Aufkleber obligatorisch), silbergrau, bald abgezahlt, schafft die 180km/h! doch immerhin mit Leichtigkeit. Er fährt also links. Immer. Und wenn so ein Verkehrsrowdy ihn dann doch mal überholen will, wird es dem - auch um Mutti (ihr Kosename, seit dem Mops, s. o.) zu imponieren - mal so richtig gezeigt. Der wird hart ausgebremst. Und angezeigt. Und überhaupt. Nötigung (Explosiv, s. o.), mindestens. Eigentlich Mord. Vati erklärt Mutti mit hochrotem Kopf dabei - gerade rapide auf Tempo 70 verzögernd - dass er im Recht ist („Das ist doch…! Zu meiner Zeit…! Mit mir nicht!“). Und auch, warum: „Das wollen wir mal sehen! Das kann der nicht machen. Nicht mit mir!“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einem kurzen Moment der Unachtsamkeit (die Autobahn ist gerade dreispurig geworden) wird er dann doch von dem Raser („Verbrecher!“) überholt. Vati beschließt, ihn zu verfolgen und zu stellen. Über all die Aufregung hat er allerdings vergessen, runterzuschalten („Handschalter, sportlicher, passt besser zu Ihnen, als ambitioniertem Fahrer“, hatte der Verkäufer damals zutreffend erkannt.). Sechster Gang, eher ungeeignet für ein Beschleunigungsrennen. Der Raser ist weg. Im Rückspiegel ist zu sehen, wie ein Lkw zum Überholen ansetzt. Erstmal wieder nach links, eine Niederlage reicht für heute. Dann zum nächsten Rastplatz. Der Hund hat auf den Rücksitz gekotzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mutti bewundert ihn für seine Fahrkünste und für seine wissensgeladene Erfahrung. Sie selbst hat zwar eine Fahrerlaubnis. Aber keine Praxis (darf nicht, s. o.). Die Fahrschule ist 30 Jahre her. Von damals weiß sie nur noch, dass am Berg anfahren wahnsinnig schwierig ist. Vati bewältigt das jedesmal mit Bravour. Der Golf braucht zwar ziemlich oft eine neue Kupplung. Früher war das eben stabiler. Liegt am Material.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Einschub Ende) -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr Wissen über Verkehrsregeln hat sie also von Vati, der sie wiederum. Naja. der weiß eben Bescheid. Der hat sich zwar auch ein eBike gekauft, muss aber heute erstmal die toten Fliegen vom Golf entfernen, bevor die sich in den Lack brennen. Auf den Radgepäckträger passt wegen der zulässigen Traglast von 35 kg auch nur eines der Räder. Jedesmal ein Kraftakt, es dort zu montieren. Deswegen nehmen sie die Räder auch nicht mit, wenn sie in den Urlaub fahren. Die nachgerüstete Anhängerkupplung liegt im Keller, bei seinem eBike, neben dem Hometrainer (Platzmangel im Wohnzimmer, wegen der neuen Sofalandschaft).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo war ich…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elektroräder. Genau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Weg zum Biergarten, Café usw. fahren sie in Gruppen. Sie haben sich verabredet mit Gleichgesinnten und ebenso ambitionierten Sportlern aus dem Bekanntenkreis. Alle genauso bunt angezogen. Alle genauso ahnungslos. Sie fahren nebeneinander. Dass jemand überholen will. Nicht vorstellbar. Fahren sie doch selbst schon halsbrecherische 25 km/h (alles drüber würde eigenen Kraftaufwand erfordern… und ausgeruht im Café ankommen hat erstmal Priorität). Wenn ihnen jemand entgegenkommt, machen sie keinen Platz. Dann müssten sie ihre Unterhaltung mit dem Sportler nebenan unterbrechen. Und bremsen. Und lenken. So nicht! Einfacher erscheint es da, den ungehobelten Entgegenkommer einfach zur Seite zu brüllen (was mir genau so passiert ist). Was fährt der auch so schnell. Und in die falsche Richtung. Überholwillige haben gar keine Chance. Die werden ignoriert. 25 km/h sind schnell genug. Diese Leute mit ihren altmodischen Fahrrädern müssen sich der modernen Technik gefälligst unterordnen. Bis… ja bis sich die Akkusportler in Richtung des direkt am Radweg liegenden Cafés ausrollen lassen, bei angemessener Geschwindigkeit vom Sattel springen und in Fred Feuerstein-Manier das Gefährt nach zweidrei Hüpfern mit den Füßen zum Stehen bringen. So vermeiden sie, Vorder- und Hinterradbremse zu verwechseln. Oder Bremse mit Gangschaltung. Verwirrend, diese ganzen Hebel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt erstmal einen Energieriegel und den Elektrolythaushalt wieder auffüllen (ein Weizen tut’s da auch, haben sie im Wissenschaftsfernsehen - „taff“ - gesehen). Und ein Stückchen Torte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich weiß. Rennradfahrer, ausstaffiert wie einst Jan Ulrich, sind mindestens genauso schlimm. Aber… auch ich fahre so ein Teil. Also find ich die eigentlich gar nicht so übel…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 06 Oct 2022 20:12:19 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
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    <item>
      <title>Ohne Wörter...</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/ohne-woerter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sprache. Merkwürdig bisweilen. Leute auch.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal. Da wundere ich mich über Schreiben. Solche von Anwälten. Oder von Juristen ganz im Allgemeinen. Oder von Irgendwem. Da gibt es ganz unterschiedliche. Extreme in alle Himmelsrichtungen und in sämtlichen Farben des Regenbogens. Zwei davon, die mir im Alltag (nicht nur auf der Arbeit. Dort aber vermehrt.) manchmal begegnen, hier mal ganz kurz erwähnt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da gibt es die Lateiner (besonders unter den Juristen). Die Ihr Latinum gerne für jeden sichtbar vor sich hertragen würden. Weil das aber nicht geht, drücken sie sich eben… anders, nein: besonders, aus. Sie schreiben, wie es die alten Römer taten. In Latein. „Colorandi causa“ ist da noch mit das harmloseste Beispiel (und eines, was eigentlich ganz hübsch klingt). Eine sprachliche Hochleistung aus dem Studium hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt. Die ging so: „Vorsicht vor dem se ut dominum gerere als definiens der Zueignung“. Strafrecht. Klar. Professorale Warnung. Was das soll… es klingt halt klug. Gediegen. Eindrucksvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann gibt’s da auch noch die anderen. Nämlich die, die ihre - nunja - Argumentation mit möglichst vielen Ausrufezeichen!!!! versehen, um Nachdruck zu vermitteln und Inhalt vorzugaukeln. Wirkt bei mir nicht, vermutlich bei den Wenigsten. Liest sich eher, wie eine verschriftete Unterhaltung mit… na so von der Straße… besorgte Wutbürger. Oder wie die heißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Sie haben mir ins Gesicht gefilmt!!!!“ So in etwa dann das Bild in meinem Kopf. Dabei stellt sich auch gleich die nächste Frage: geht das? Kann man jemandem ins Gesicht filmen, wie man ihm ins Gesicht schlagen, ihm etwas ins Gesicht sagen, ihm ins Gesicht fassen oder lügen kann? Das alles sind doch eher aktive Handlungen. Während das Filmen doch mehr so passiv abläuft. Die Kamera zeichnet auf. Und sei es auch noch so ein grottiger Dünnpfiff. Man hat zwar manchmal das Gefühl, die Kamera würde bei solchen Leuten gleich während des Filmens (ganz aktiv) den restlichen noch vorhandenen Verstand direkt ausm Kopf heraussschlürfen und lediglich das so ausgedünnte und intellektuell ziemlich bodennahe Geblubber des Insgesichtgefilmten abspeichern, so dass dann beim Abspielen lediglich die (inzwischen leider) allseits bekannte Brühe aus Mund und Fernseher kommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber so isses nicht. Der, der da aktiv in die passiv ihre Aufgabe erledigende Kamera schwadroniert, pöbelt, grunzt und dabei einfach nur erbärmlich und lächerlich wirkt, war schon vor der Aufzeichnung so. Der ist so. Das ist traurig. Viel trauriger aber, dass ihm eine Plattform gegeben wird. Und nicht nur ihm. Und nicht nur im Fernsehen (gleichgeschaltete Staatsmedien… ist glaub ich der Fachterminus (!), alternativ auch Lügenpresse u. v. m.).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedenfalls… man sieht, wie einem die Ausrufezeichen mit den - argumentativ eher milden - Äußerungen geradezu entgegen geschleudert werden. Also wie bei den reich verzierten Schriftsätzen. Reflexhaft nehme ich das Gesagte nicht ernst und möchte lächeln. Oder weinen. Oder Beides. Klar wird mir jedenfalls unmittelbar: Diskussion zwecklos. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also zurück zum Blogtitel. Worte. Gibt welche, die ich einfach nicht mag. Avisieren ist so eins. Oft auch falsch verwendet, glaub ich. Oder „Wörter“. Kann ich auch nicht leiden. Viel lieber als „Wörter“ benutze ich „Worte“. Also, wenn es um die Mehrzahl von „Wort“ geht. Gibt sicherlich unterschiede in der Verwendung, ich meine, das mal irgendwo gelesen zu haben. Hab’s mir aber nicht gemerkt. „Wörter“ klingt in meinen Ohren einfach nur doof.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gibt auch welche, die ich andererseits total gut finde. Im Studium, ganz am Anfang, begegnete mir das: „Die Anmeldung behufs der Eintragung liegt dem Vorstand ob.“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Behufs“. Toll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stand damals noch so im Genossenschaftsgesetz. Jetzt nicht mehr. Schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber genug der Worte. Vorerst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Müsste ja bald mal ne Fortsetzung der Königreich-Geschichte geben. Oder war's der wilde Westen...?)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS (Postskriptum... BÄM!):Ich kann übrigens „Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“ auf lateinisch singen (und dabei ist nur der Teil mit dem Singen reichlich übertrieben). Nur um das mal gesagt und einfürallemal klargestellt zu haben!!!1Elf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 12:32:44 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
      <guid>https://www.eulenberger.info/ohne-woerter</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Neulich…</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/neulich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … im Märchenland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erster Teil:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine völlig frei erfundene Geschichte.*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war einmal. An einem Sommermorgen. Wobei. Es gibt dazu unterschiedliche Meinungen. Es war jedenfalls ein Tag im Sommer. Hell war es schon eine Weile. Es herrschte bereits geschäftiges Treiben auf den Straßen und in den Gassen dieses kleinen verschlafenen Örtchens am Rande des Königreichs. Ruhig ist es hier. Und war es. Schon immer. Die Bewohner des kleinen verschlafenen Örtchens mögen es so. Sie sind es so gewohnt. Und was sie gewohnt sind, finden sie gut. Alles andere betrachten sie mit Argwohn. Veränderung? Teufelszeug! Mistgabel und Fackel immer in Griffnähe. Man weiß ja nie, was „die da oben“ im Königshaus sich als nächstes ausdenken, um die Untertanen zu gängeln… So hatten die Bewohner des kleinen verschlafenen Örtchens Ihre Herrscher ganz gut in den Griff bekommen. Seit Jahrhunderten gab es keine Veränderungen mehr, und auch damals konnte nur gegen den härtesten Widerstand das (seinerzeit neue und aufsehenerregende) Verbot durchgesetzt werden, in die Gassen des kleinen verschlafenen Örtchens zu kacken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab viele Tote. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine heimliche und im selbstgewählten Untergrund agierende Widerstandsbewegung, die sich in der Tradition edler Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit sieht (da sind sie jedoch die Einzigen, die sich so wahrnehmen) hinterlässt noch ab und an, im Schutze der Nacht, an symbolträchtigen Orten ein paar deftige Haufen. Die braven Bürger, die sich inzwischen an ihr Abort gewöhnt haben, treten dort hinein. Und manch einer, sagt man, sehnt sich dann nach der guten alten Zeit. Die meisten sind inzwischen aber einfach nur angewidert und genervt, weil die Widerstandskämpfer dazu noch eine so wahnsinnig widerwärtig-abstoßende Duftnote haben…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber darum geht es in dieser Geschichte nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht um diesen Morgen (ich lege mich da jetzt fest) an einem schönen Sommertag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vogt, schneidig**, wortgewandt** und von untadeligem Ruf**, dabei im Auftritt stets angemessen zurückhaltend** war auf dem Weg in sein Kontor, seit Neuestem in herrschaftlicher Lage am besten Platz des kleinen verschlafenen Örtchens. Dort, schon aufgrund der Umgebung, herrschte eine Aura geballter Kompetenz** und konzentrierten Sachverstandes.** Sein eigenes Ross (Haflinger Rotfuchs) war auf ausgedehnter Kur. Um alte Gebrechen zu lindern und gestärkt zurückzukehren. Dem Vogt zur Verfügung stand ein Rappe, etwas merkwürdig anzusehen. Bullig wirkte der. Die Beine kurz und auf eigenartige Art und Weise weiter außen angewachsen, als üblich. Außerdem grunzte er beim Losreiten immer laut auf und schielte leicht. Die hinteren Hufeisen leicht abgenutzt, ein Holzspan hatte sich dazwischen verhakt. Aber eigentlich war es ein gutmütiges und ganz und gar zahmes Pferd, das einfach nur von einem Ort zum Anderen reiten wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es fiel auf unter all den anderen, beliebig aussehenden Pferden und Fuhrwerken, welche auf den Straßen des Königreichs und ganz besonders des kleinen verschlafenen Örtchens unterwegs waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So fiel es auch den beiden Hofnarren auf, welche - aufgrund einer Verwechslung in den königlichen Amtsstuben - mit umfangreichen Befugnissen ihrer Majestät ausgestattet waren, was eigentlich den Adeligen oder wenigstens jenen, die Lesen und Schreiben konnten, vorbehalten war. Von diesen weitreichenden Befugnissen machten sie reichlich Gebrauch, wenn sie in ihrer bunten Kutsche, welche im Dunklen sogar leuchten konnte, nach - wie sie es nannten - Absonderlichkeiten Ausschau hielten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An jenem Morgen also, als der Vogt auf dem zu breit und etwas zu kurz geratenen Pferd durch die Straßen und Gassen ritt, bemerkte er die Hofnarren. Sie hatten ihn allerdings zuerst bemerkt. Sie trieben die eigenen Pferde - gezüchtet in der Region und, vermutlich aufgrund der inzwischen mangelnden genetischen Vielfalt, bekannt für starke Verdauungsprobleme - an, um ihre bunte Kutsche (sie war früher in waldesähnlichem Grün gehalten, mittlerweile, weil moderner und ein Trend unter den Adeligen, zu welchen die Hofnarren sich zählen wollten, in Königsblau und auffälligem Gelb) in die Nähe des dahinreitenden Vogts zu bringen. Die anderen Reiter und Fuhrwerke waren ihnen egal, sie - so ihre tiefe Überzeugung - brauchten keine Rücksicht zu nehmen. Immerhin war ihre Kutsche bunt. Auch den Kreuzungswächter, der ihnen haltgebietend sein Hinterteil zuwandte, durften sie nach ihrer Überzeugung ignorieren. Man gehorchte ihnen. Nicht andersherum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dem Vogt kamen sie immer näher um schließlich direkt hinter ihm eine Fackel zu entzünden und umherzuschwenken. Der Vogt wusste, es bedeutete dies allen Untertanen, baldestmöglich anzuhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Wie ihm befohlen, tat der Vogt… 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Fortsetzung folgt)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          jede Ähnlichkeit mit tatsächlich existierenden Personen und Orten oder mit realen Ereignissen ist rein zufällig, nicht gewollt und überhaupt nur Einbildung
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           **
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          siehe *﻿﻿
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 19 Dec 2021 19:57:50 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
      <guid>https://www.eulenberger.info/neulich</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen sechs...</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/zwischen-sechs</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...und sechsuhrfünfzehn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war die Vorgabe. Das Zeitfenster. Auf meine Frage, wann ich den verantwortlichen Beamten, den Ermittler erreichen könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühschicht, danach ist er auf Streife.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzer Faktencheck: Die Dame am Telefon meinte das ernst. Bitterernst. Kein Zeichen eines Scherzes, keine darauf hindeutende Schwingung in ihrer Stimme. Die Botschaft humorlos transportiert. Eben so, wie man es von einer Behörde erwartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurze Wehmut: Damals. Als angestellter Anwalt. Da war vor Arbeitsbeginn nichts mit Arbeit. Da war Schlafen. Und Kaffee. Und um sechs ging das ganz bestimmt nicht los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz Luft geholt: Als ich darüber nachdachte, musste ich lachen. So galgenhumorig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzum: Zähne zusammen gebissen. Wecker gestellt. Also eigentlich, Wecker (Plural) gestellt.*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat am Ende funktioniert. Aber eigentlich hätte ich mir das auch sparen können. So ganz ertragreich war das nächtliche Telefonat dann doch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *zur Einordnung: der Autor (ich) ist nicht so der Morgenmensch. Schon gar nicht hat er (ich) Lust, morgens um sechs schon mit irgendwelchen Behördenmitarbeitern - oder mit sonst irgendjemandem - zu sprechen. In der Regel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (das Blog-Beitrags-Bild zeigt nen Sonnenuntergang, nicht das nachher einer meckert)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 22 Aug 2021 17:35:36 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
      <guid>https://www.eulenberger.info/zwischen-sechs</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/77d0eb3527c74aefa84fada50b6b1413/dms3rep/multi/IMG_1601-de62394a.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fabulous...</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/fabulous</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...Mietrecht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sieht eigentlich nicht besonders interessant aus. Und fasst sich meistens auch nicht so an. Aber manchmal, nicht immer. Manchmal kann so ein Fall aus einem eher pomadigen Rechtsgebiet recht spaßig sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mietrecht zum Beispiel. Gerade erst einige Mandate gehabt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Mietrecht, eigentlich eher eintönig und wenig aufregend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber schön - wenn auch nicht unbedingt sexy - wird’s z. B. dann, wenn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            alles glatt läuft. Wenn etwa auf das erste anwaltliche Anschreiben genau das passiert, was ich ganz gern gehabt hätte, nachdem sich der Mandant über Monate hinweg vergeblich selbst bemüht hat. Mandant glücklich. Ich auch. Kurz und schmerzlos, Akte zu.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             eine Hausverwaltung mit an Bord ist. Mit denen hat man oft richtig Spaß. Hausverwaltungen, das sind so Leute, die sich irgendwann mal dachten… „ich nenn mich jetzt Hausverwalter, der Rest kommt von ganz alleine“.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Kommt er aber nicht. Und insbesondere hat man nicht wie von Geisterhand, nur weil man sich einen schicken Briefkopf ausdenkt und eine spacige Bezeichnung (modern, englisch, z. B. "Real Estate", „Management“, "S
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ervice", gerne kombiniert), irgendeine Ahnung von irgendwas. Als Anwalt, wenn man dann mit denen zu tu
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           n hat, überlegt man am Anfang noch: Meinen die das ernst? Das können die doch nicht ernst meinen?! Die Rechtslage hab ich denen doch schon erklärt, wieso… was zum… ?
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mit welcher Überzeugung und mit welchem Selbstbewusstsein einem da „juristisches“ Stammtischwissen* entgegengeschleudert wird, ist manchmal schon beeindruckend. Und dabei oft unfreiwillig komisch.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Woher nehmen die das? Wo informieren die sich? Sicherlich nicht im (am?) Gesetz. Aufklärungsversuche scheitern eigentlich immer. Man kann mit dem gleichen Ergebnis auch versuchen, seinem Meerschweinchen (wenn vorhanden) die Rechtslage zu erklären. Oder seiner Zimmerwand (wenn kein Meerschweinchen zur Hand). Oder, man lässt das einfach, wendet sich angenehmeren Dingen zu… und klagt. In der Hoffnung, dass das geballte Fachwissen der Hausverwaltung auch das Gericht nicht so richtig überzeugt, oder, dass sich der Vermieter - mit der Klage konfrontiert - der Hilfe eines echten Fachmanns bedient. Dann ergibt auch der Austausch von Argumenten wieder mehr Sinn.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hausverwaltungen also. Die E-Bike-Fahrer des Mietrechts (dazu kommt später ganz bestimmt noch ein halbernst gemeinter Beitrag…).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Weil das eher die Regel denn die Ausnahme ist, bin ich mir fast sicher, dass es irgendwo da draußen diesen Hausverwalterstammtisch als Pflichtveranstaltung für die Leute, die sich den schicken Briefkopf (s. o.) ausgedacht haben, gibt. So geheimbundmäßig. Wie im Kino. „Prokuratoris Domuum“ (Latein, lange her, stimmt bestimmt auch nicht ganz). Klingt doch recht griffig, klingt nach Robert Langdon. Sobald der fancy Name (s. o.) auf den Briefbogen gedruckt ist, geschieht etwas geheimnisvolles. Ein Briefumschlag wird unter der Tür durchgeschoben, versiegelt mit rotem Wachs. Darin, kalligraphiert, die Einladung zur Aufnahme in den Hausverwalterzirkel. Das Aufnahmeritual hat es in sich. Es muss, fehlerfrei und in meditativem Mönchsgesang, ein Text vorgetragen werden. Einen, den jede Hausverwaltung kennen, der ihr in Fleisch und Blut übergehen muss. Er ist ihr Erkennungszeichen. Der Titel: „Richtiges Heizen und Lüften“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schweife ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 13:58:52 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
      <guid>https://www.eulenberger.info/fabulous</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gestatten,</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/gestatten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Norbert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/77d0eb3527c74aefa84fada50b6b1413/dms3rep/multi/IMG_1672-03aa2b0c.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleiner Turmfalke. Der wirkte ein bisschen verwirrt, da unten auf der Straße. Ganz bestimmt erschrocken, als die Kirchenglocke zum Mittag schlug (das ist nämlich höllisch laut). Fliegen wollte/konnte er auch nicht so richtig. Der Kollegin habe ich gleich von meiner Entdeckung (ich war zufällig gerade auf dem Balkon, um... frische Luft zu schnappen) berichtet. Sie ging mal nachschauen. Und kam wieder. Mit Norbert (hat er uns nicht gesagt, sah aber aus wie einer). In einem Pappkarton.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt ist er in der Wildvogelauffangstation in Dresden. Es wird ihm gut gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Btw.: Ich habe vor sehr vielen Jahren mal einen Franzosen kennengelernt. Er hieß auch Norbert (gesprochen: Nochbärch. Oder so). Ich hab ihn NORBERT (so wie’s da steht) gerufen. Gefiel ihm nicht.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/77d0eb3527c74aefa84fada50b6b1413/dms3rep/multi/IMG_1673-8a7bcf8f.jpeg" length="2506886" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 15:25:27 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
      <guid>https://www.eulenberger.info/gestatten</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/77d0eb3527c74aefa84fada50b6b1413/dms3rep/multi/IMG_1673-8a7bcf8f.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nur mal kurz</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/nur-mal-kurz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Welt retten...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich im Rewe. Melone hatte ich schon unterm Arm. Brauchte noch was fürs Abendbrot. Was Schnelles. Kühlregal also. Tür auf. Fertigfutter genommen, umgedreht, gegangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf einmal eine Stimme. Energisch, wichtig: „Entschuldigung! Entschuldigung!“. Mich umgedreht. Sie meinte mich: „Sie haben die Tür offen gelassen!“ erklärte Sie. Direkt neben der sich nicht von al
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           lein schließenden Tür (wovon ich ausging) stehend. Vorwurfsvoll. So, als sei ICH allein für das Ansteigen der Meere, das Aussterben putziger Tierchen und die nächste lokale Flutkatastrophe sowieso persönlich verantwortlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf meine Entgegnung, dass sie doch, da sie ja viel näher (also genau daneben) an der klimatötenden offenen Tür stehe, diese gleich… und ohne großen Aufwand selbst schließen könne: „Ich will nicht an das Kühlregal“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja nun. Ich auch nicht. War ich ja schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dachte ich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Beobachterin der Szene, neben der Aktivistin stehend, erbarmte sich. Sie schloss die Tür. Ging ganz leicht. Sie - glaube ich - schüttelte noch mit dem Kopf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Womit man so seine - vor Allem meine - Zeit verschwenden kann. Aber Hauptsache die Klimakämpferin hatte jemanden zum Maßregeln gefunden. Das Problem (was eigentlich keines war) selbst angehen wollte sie offenbar nicht. Schimpfen wollte sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie wird zufrieden gewesen sein am Abend. In Ihr Tagebuch hat sie ein Gedicht geschrieben. Über ihre gute Tat. Ich bin mir da schon ziemlich sicher. Wobei. Vielleicht hat sie auch ein Lied darüber gesungen. Begleitet von einer Panflöte, im intimen Kreis gleichgesinnter Anprangerer… um die Wale zu retten. Man tut halt, was man kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/77d0eb3527c74aefa84fada50b6b1413/dms3rep/multi/IMG_1618-f73133d8-44b2fa97-d024ff65.jpeg" length="1171795" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 07 Jul 2021 15:15:54 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
      <guid>https://www.eulenberger.info/nur-mal-kurz</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/77d0eb3527c74aefa84fada50b6b1413/dms3rep/multi/IMG_1618-f73133d8-44b2fa97-d024ff65.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alles Neu</title>
      <link>https://www.eulenberger.info/alles-neu</link>
      <description>Ich bin dann jetzt mal selber Chef.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles neu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macht der Mai.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So jedenfalls ist der… ich nenne es Plan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgedröselt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paar Jahre waren es jetzt. Als Anwalt unterwegs, aber angestellt. Bei einem anderen Anwalt. Das hat Vorteile. Das hat Nachteile. Und am Ende verlässt einen die Lust. Oder... vielleicht vielmehr die Motivation. Die war dann weg. Und sie kam auch nicht wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht man dann? Erstmal ’ne eigene Website. Was sonst. Sie sehen das Ergebnis vor sich. Also, momentan das Blog. War beim Website-Baukasten dabei. Ich nutze das mal. Reichweite und so. Sie wissen schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich war die Sache mit der Website erst der zweite oder dritte Schritt. Vorher hab ich mich um die Visitenkarten gekümmert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch einen Moment vorher hab ich mir überlegt, dass ich die Sache mit der Kanzlei angehe. Der eigenen Kanzlei. Ich hab ja in den letzten Jahren gelernt, wie man sowas macht. Oder… vielleicht auch, wie man es meiner Meinung nach nicht machen sollte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das geht doch besser. Und so mach ich das: Besser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bloß wie stell ich das am Besten an? Ganz einfach: Ich vertraue auf den Zufall und darauf, dass sich alles schon irgendwie in meinem Sinne fügen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedacht, geschehen. Ein - aus einem Moment der Unzufriedenheit heraus - vorgenommener Anruf genau zur richtigen Zeit. Und schon, also nicht ganz gleich, aber gleich nachher und nicht viel später, wusste ich, wo die neuen Büroräume sein würden. Und was das für ein Zufall war. Dazu später vielleicht mehr, nur soviel hier schon: Danke an meine Kollegin. Sie finden sie hier ganz unten auch verlinkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Lage. Neustadt, Dresden. Also dort, wo meistens ein bisschen mehr los ist als anderswo (in Dresden). Und wo gefühlt an jedem zweiten Hauseingang ein Kanzleischild hängt… Also in guter Gesellschaft ;-). Konkurrenz belebt außerdem das Geschäft. Oder so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Dresden bleiben wollte ich auch. Komm ja von hier. Ist ja eigentlich auch ein ganz hübsches Städtchen. Auch wenn, naja. In letzter Zeit kommen von hier doch eher schlechte, vielmehr erschreckende Nachrichten… Was mit einigen Leuten so los ist. Versteh ich nicht. Vielleicht kann man da ja was machen. Ein klein wenig. Bin ja voller Idealismus. Werde als - selbständiger - Rechtsanwalt die Welt verbessern. Drunter fang ich gar nicht erst an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und am allerbesten: Gestalten, die mir nicht passen, also Mandanten mit denen ich nicht kann (vermute können zu werden) kann ich wieder wegschicken. Übernächster Hauseingang, da gibt’s doch einen Anwalt. Der hilft Ihnen bestimmt. Ich will nicht. Ich darf Ihnen das sagen. Meine Kanzlei, meine Entscheidung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also: Ans Werk. Man darf gespannt sein. Ich bin es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und werde hoffentlich die eine oder andere Kuriosität (oder auch weltverändernde gerichtliche Entscheidungen) aus dem Alltag, dem anwaltlichen, hier ins Blog schreiben. Wegen der Reichweite…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht macht’s ja sogar Spaß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 26 May 2021 15:56:26 GMT</pubDate>
      <author>183:866552122 (Martin Eulenberger)</author>
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